Umfang
Wie groß ist der Aufwand bei einer Messi Entrümpelung in {Stadt}?
Zwei gleich große Wohnungen können sich im Aufwand
verdoppeln, wenn in der einen der Boden gerettet werden kann und in der anderen nicht.
Deshalb steht hier keine Zahl zum Auftrag, sondern das, was sich verlässlich sagen lässt:
wie viel Volumen üblicherweise zusammenkommt, wie viele Tage und Leute das bindet und welche
Arbeiten in der jeweiligen Größe fast immer anfallen. Was Ihr Objekt braucht, sehen wir bei
der kostenlosen Besichtigung – danach steht alles schriftlich.
- 1-Zimmer-Wohnung
- bis 35 m²
- 1 Tag · 2–3 Personen
- Typische Arbeiten: Flur und Bad zuerst freimachen, Papier und Textilien
trennen, Küchenzeile leeren, Kühlgerät gesondert abholen lassen, anschließend
Grundreinigung. Erfahrungswert 10 bis 20 Kubikmeter.
- 2-Zimmer-Wohnung
- 35–60 m²
- 1–2 Tage · 3–4 Personen
- Typische Arbeiten: Schränke und Betten demontieren, Teppich oder Laminat
herausnehmen, Bad und Küche entkalken und desinfizieren, Nikotin- und Fettgerüche
behandeln. Erfahrungswert 20 bis 35 Kubikmeter.
- 3-Zimmer-Wohnung
- 60–85 m²
- 2 Tage · 4 Personen
- Typische Arbeiten: zusätzlich Keller, Balkon und Abstellraum, Sperrgut und
Elektroaltgeräte getrennt abfahren, Wertsachen systematisch sichern, danach
Isolieranstrich in einem Raum. Erfahrungswert 30 bis 50 Kubikmeter.
- 4-Zimmer-Wohnung
- 85–120 m²
- 2–3 Tage · 4–5 Personen
- Typische Arbeiten: Sondermüll und Kühlgeräte gesondert entsorgen, bei
Tierhaltung Hygienesanierung mit Schutzausrüstung und festen Einwirkzeiten, oft
Ozonbehandlung über Nacht. Erfahrungswert 45 bis 70 Kubikmeter.
- Einfamilienhaus
- ab 120 m²
- 3–5 Tage · 5–6 Personen
- Typische Arbeiten: Etage für Etage von oben nach unten, Dachboden, Garage
und Garten zuletzt, meist Container statt Transporter, Halteverbot für die Zufahrt.
Erfahrungswert 70 bis 120 Kubikmeter.
- Keller oder Dachboden
- einzeln
- ½–1 Tag · 2 Personen
- Typische Arbeiten: Trageweg und Treppenhaus abdecken, auf Nässe und
Schimmel prüfen, Farbreste, Altöl und Leuchtstoffröhren als Sondermüll ausschleusen.
Erfahrungswert 5 bis 15 Kubikmeter.
Die Balken zeigen die relative
Größenordnung eines Auftrags im Vergleich.
Wichtig: Dauer, Mannschaftsgröße und Volumen sind Erfahrungswerte aus
vergleichbaren Objekten in {Stadt} und keine Zusage für Ihren Fall. Verbindlich wird der
Umfang erst nach der kostenlosen Besichtigung – dann schriftlich, mit allen Positionen
und festem Termin. Am Telefon sagen wir Ihnen unter {Telefonnummer} vorab, was in Ihrer
Größenordnung überhaupt anfällt.
Diese acht Faktoren entscheiden über den Aufwand
Der wichtigste Faktor ist das Volumen, nicht
die Quadratmeterzahl. Wir rechnen in Kubikmetern, weil eine 50 Quadratmeter große Wohnung
mit brusthohen Stapeln mehr Material enthält als ein normal möbliertes Haus. Zweitens die
Zusammensetzung: Papier und Textilien lassen sich zügig abfahren, Restmüll,
Polstermöbel, Matratzen, Kühlgeräte, Elektronik und Sondermüll brauchen eigene
Entsorgungswege, eigene Fahrzeuge und eigene Nachweise.
Drittens der Trageweg: vierter Stock ohne Aufzug, mit engem Treppenhaus
und 80 Metern bis zum Fahrzeug braucht deutlich mehr Zeit als Erdgeschoss mit Hofzufahrt.
Viertens die Parksituation – in dicht bebauten Straßen von {Stadt} brauchen wir
häufig eine Halteverbotszone, die vorher angemeldet werden muss. Fünftens der
Hygienezustand: Wo Schutzanzüge, Atemschutz, Desinfektion und Sondermüllentsorgung
dazukommen, verschiebt sich der Ablauf um Einwirk- und Trocknungszeiten.
Sechstens Zusatzarbeiten wie Geruchssanierung, Malerarbeiten oder
Bodenaustausch. Siebtens der Termindruck: Ein Einsatz übermorgen bindet die doppelte
Mannschaft eines Einsatzes in drei Wochen. Und achtens die Wertanrechnung –
finden sich brauchbare Möbel, Werkzeug, Fahrräder, Münzen, Schmuck oder Sammlungen, rechnen
wir den erzielbaren Erlös gegen den Auftrag an; versprechen lässt sich das vorab nicht.
Was Sie selbst beeinflussen können: Räumen Sie nicht vorab „das
Schlimmste“ weg, um uns Arbeit zu ersparen. Erfahrungsgemäß verschwinden dabei genau die
Papiere, die später gebraucht werden. Sinnvoller ist, uns die Wohnung so zu zeigen, wie sie
ist, und die Prioritäten zu benennen: Was muss unbedingt gefunden werden? Was darf auf
keinen Fall weg? Welche Frist gilt?